Top 11:
Komponisten
Schostkowitsch
Terterian
Sergejewa
Korndorf
Ustwolskaja
Schnittke
Yusupow
Pelecis
Rääts
Auerbach
Sumera


Mit Hit-Listen ist das so eine Sache (s. unten): Während ich mir bei Schostakowitsch noch absolut sicher und bei Terterian ziemlich sicher bin, ist bereits der 3. Platz nicht mehr so eindeutig zu belegen. Wäre nicht spätestens jetzt Schnittke zu nennen? Vielleicht. Dennoch habe ich Tatjana Sergejewa vorgezogen, um damit auf diese noch viel zu wenig beachtete Komponistin hinzuweisen. Ähnliches gilt für den Siebtplatzierten Yusupow. Die Auswahl von Korndorf geht ähnlich wie bei Pelecis auf eine ganz persönliche Vorliebe zurück, während mir bei Ustwolskaja (wie auch bei Terterian) die Unvergleichbarkeit und archaische Kraft ihrer Musik besonders gefällt.

Von vielen Komponisten kenne ich (leider) noch viel zu wenige Werke (z.B. Kazenin, Podgaits oder Lobanow), um mir ein zuverlässiges Urteil bilden zu können.

Berthold Lang aus Wien schreibt mir übrigens zu dieser Hit-Liste:

"Sehr erfreulich, dass es wieder etwas Neues auf Deiner grossartigen Seite gibt, habe da gleich gestöbert, musste aber mit Bedauern feststellen,
1) dass Dein Komponistenranking nicht einmal Kancheli erwähnt, mit dessen grossartiger, unvergleichlicher, einzigartiger Musik, die Stille und Dynamik unnachahmlich miteinander verbindet und Medizin für die Ohren ist ...
2) und dass Schnittkes unglaubliche Musik soweit nach hinten abgerutscht ist ..."
erstellt am 10.04.2004